Landesfamilienbeirat befasst sich mit Gesundheitsthemen

27.05.2026, 10:40

Gesundheitslandesrat Hubert Messner beantwortet Fragen der Beiratsmitglieder – Zusammenarbeit von Sozial- und Gesundheitswesen zum Wohle der Familien wird weiter ausgebaut

Der Familienbeirat des Landes hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit Gesundheitsthemen befasst. (Foto: LPA/Katharina Fleischmann)
Der Familienbeirat des Landes hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit Gesundheitsthemen befasst. (Foto: LPA/Katharina Fleischmann)

BOZEN (LPA). Der Familienbeirat des Landes befasst sich als beratendes Gremium der Landesregierung mit Themen, die für Familien in Südtirol von Bedeutung sind. Beim jüngsten Treffen ging es um den Gesundheitsbereich. Landesrat Hubert Messner ging in seinem Input vor allem auf die Bemühungen in Richtung patientenzentrierte Gesundheitsversorgung ein: "Unsere Vision stellt den Menschen in den Mittelpunkt eines sicheren, angemessenen und bedarfsgerechten Versorgungskreislaufes“, hob Messner dabei hervor.

Zu den besprochenen Themen zählten unter anderem Maßnahmen im Bereich der psychischen Gesundheit, zum Abbau der Wartezeiten, zur Vernetzung und der interdisziplinären Zusammenarbeit oder zu Prävention und Gesundheitsförderung. Besonders interessiert waren die Mitglieder des Beirates auch an Maßnahmen, die sich gezielt an Familien mit Babys und Kleinkindern richten. Bereits seit mehreren Jahren gibt es die Frühen Hilfen, bei dem Fachkräfte aus dem Sozialwesen und dem Gesundheitswesen eng zusammenarbeiten (LPA hat berichtet). Diese Zusammenarbeit soll nun auch mithilfe des Projektes "Frühe Kindheit" für Familien mit Kindern bis zu 10 Jahren ausgebaut werden, ein erstes Pilotprojekt dazu läuft bereits im Pustertal. Weitere Maßnahmen in diesem Bereich betreffen unter anderem die kinderärztliche Versorgung, die Betreuung durch Hebammen sowie die Begleitung von Familien nach der Geburt eines Kindes. "Auch hier gilt es, die Zusammenarbeit weiter auszubauen und bestehende Netzwerke weiter zu verdichten, damit Familien auf eine allumfassende Begleitung und Betreuung zurückgreifen und damit eine gute Unterstützung im Familienalltag erfahren können", ist Familienlandesrätin Rosmarie Pamer überzeugt.

ck