#halbzeit Messner 1/3: Gesundheit fördern, bevor Krankheit entsteht
Landesrat Hubert Messner unterstreicht, dass Südtirol sein Gesundheitssystem weiterentwickelt - Prävention und Forschung sollen Krankheiten verhindern und Menschen langfristig gesund halten
SIGMUNDSKRON/BOZEN (LPA). Das Südtiroler Gesundheitssystem entwickelt sich durch eine Neuausrichtung von einem System, das vor allem Krankheiten behandelt, zu einem Gesundheits- und Vorsorgesystem, das Gesundheit schützt, Versorgung vernetzt und die Menschen langfristig begleitet. Das betonte der Landesrat für Gesundheitsvorsorge und Gesundheit Hubert Messner bei seiner #halbzeit-Pressekonferenz am 20. Juli.
Der Ort war bewusst gewählt: Von Schloss Sigmundskron oberhalb von Bozen aus fällt der Blick auf das Landeskrankenhaus und weit übers Land, laut Messner sinnbildlich für den Anspruch, das Gesundheitswesen im ganzen Land weiterzuentwickeln. Mit Prävention als Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung thematisierte der Landesrat danach auch die wohnortnahe Versorgung, die stärkere Vernetzung der Krankenhäuser und die Rolle der Mitarbeitenden. Grundlage sei der bereits vor der Wahl entwickelte 11‑Punkte‑Plan, der bis heute als Leitlinie diene. Ebenso präge Messners jahrzehntelange Erfahrung als Arzt seine gesundheitspolitischen Entscheidungen.
"Unser Ziel ist klar: Wir möchten den Menschen nicht erst helfen, wenn sie bereits krank sind, sondern wollen sie dabei unterstützen, dass sie ihr Leben so lang wie möglich in Gesundheit verbringen können", betonte Messner. Mit dem neuen Landespräventionsplan wird laut Landesrat gerade ein gemeinsamer strategischer Rahmen geschaffen. Prävention beginnt dabei schon früh in den Familien, in der Schule und im Alltag. Über den Arbeitstisch "Schule & Gesundheit" werden Ernährung, Bewegung, Lebenskompetenz und Suchtprävention, auch bereits im Kinder- und Jugendalter, verstärkt thematisiert. Programme wie "Bewegte Schule" sowie die "Frühen Hilfen" und "Frühe Kindheit" begleiten Kinder und Familien von Anfang an.
Auch im Bereich der psychischen Gesundheit wurde das Angebot deutlich erweitert. Ein landesweites Netzwerk, das psychologische Krisentelefon, die ausgebaute Schulpsychologie und die konzipierte Basispsychologie sowie verstärkte Familienberatungsstellen sorgen für niederschwellige Unterstützung. Parallel dazu investiert Südtirol mit dem Projekt CHRIS Future in Forschung, um die Schnittstelle zwischen Gesundheit und Krankheit besser zu verstehen. Damit werden personalisierte, auf die Person zugeschnittene Präventionsprogramme möglich, sagt der Landesrat.
Ergänzt wird dies durch eine Gendermedizin-Strategie, proaktive Hausbesuche der Familien- und Gemeinschaftskrankenpflege sowie neue Leitlinien im Bereich Abhängigkeitserkrankungen. Über zahlreiche Informations- und Präventionskampagnen zu Bewegung, Impfungen, Endometriose, Alkohol- und Suizidprävention oder Verhütung machte Messner deutlich, wie umfangreich die bearbeiteten Themen bereits sind.
"Prävention ist kein Zusatz, sondern die Grundlage eines zukunftsfähigen Gesundheitssystems. Unser Ziel ist es, Gesundheit möglichst lange zu erhalten und nicht erst Krankheit zu behandeln", unterstrich der Landesrat.
san
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- "Unser Ziel ist klar: Wir möchten den Menschen nicht erst helfen, wenn sie bereits krank sind, sondern wollen sie dabei unterstützen, dass sie ihr Leben so lang wie möglich in Gesundheit verbringen können", betonte Gesundheitslandesrat Hubert Messner bei seiner #halbzeit-Pressekonferenz. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 2 MB]
- Halbzeitbilanz 2026: Die wichtigsten Zahlen aus zweieinhalb Jahren Regierungsarbeit von Landesrat Hubert Messner auf einen Blick. (Grafik: LPA/Greta Stuefer/Viktoria Huber) » [IMG 214 kB]
- Halbzeitbilanz 2026: Die wichtigsten Zahlen aus zweieinhalb Jahren Regierungsarbeit von Landesrat Hubert Messner auf einen Blick. (Grafik: LPA/Greta Stuefer/Viktoria Huber) » [PDF 313 kB]
