10,3 Millionen Euro für Umweltmaßnahmen aus Kraftwerk Kardaun

26.06.2026, 12:48

Landesregierung beschließt Aufteilung der Umweltgelder für Kraftwerk Kardaun – 10,3 Millionen Euro für Dreijahresperiode 2026-2028 stehen zur Verfügung

10,3 Millionen Euro stehen für das Kraftwerk Kardaun im Zeitraum 2026-2028 zur Verfügung. Dieses Geld fließt in Umweltmaßnahmen vor Ort: Die Ufergemeinden Barbian, Waidbruck, Kastelruth, Ritten, Völs, Karneid und Bozen erhalten den Löwenanteil (zwei Drittel) der Mittel, das restliche Drittel geht an das Land Südtirol, das wiederum Umweltmaßnahmen in den Ufergemeinden durchführt. (Foto: Alperia)
10,3 Millionen Euro stehen für das Kraftwerk Kardaun im Zeitraum 2026-2028 zur Verfügung. Dieses Geld fließt in Umweltmaßnahmen vor Ort: Die Ufergemeinden Barbian, Waidbruck, Kastelruth, Ritten, Völs, Karneid und Bozen erhalten den Löwenanteil (zwei Drittel) der Mittel, das restliche Drittel geht an das Land Südtirol, das wiederum Umweltmaßnahmen in den Ufergemeinden durchführt. (Foto: Alperia)

BOZEN/KARNEID (LPA). Die Landesregierung hat am 26. Juni die Aufteilung der Umweltgelder für das Kraftwerk Kardaun für die Dreijahresperiode 2026-2028 beschlossen. Für diesen Zeitraum stehen 10,3 Millionen Euro für Umweltverbesserungsmaßnahmen zur Verfügung, die vom Konzessionär Alperia Greenpower GmbH finanziert werden.

"Es handelt sich um konkrete Investitionen in den Schutz der Gewässer und der Natur, in die Förderung einer höheren Energieeffizienz und in die nachhaltige Entwicklung der betroffenen Gemeinden. Die Bevölkerung profitiert also direkt durch lokale Umweltmaßnahmen, die in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden", unterstreicht Umwelt-, Natur- und Klimaschutzlandesrat Peter Brunner.

Maßnahmen zur Aufwertung der Umwelt

Maßnahmen in Höhe von 800.000 Euro wird der Konzessionär Alperia Green Power selbst in Form von Milderungsmaßnahmen für das Wasserkraftwerk Kardaun umsetzen. 

An die Ufergemeinden Barbian, Waidbruck, Kastelruth, Ritten, Völs, Karneid und Bozen gehen insgesamt rund 6,33 Millionen Euro an Umweltgeldern für Maßnahmen zur Aufwertung der Umwelt. Diese teilen sich wie folgt auf: Barbian erhält rund 972.000 Euro, Waidbruck erhält rund 229.000 Euro, an Kastelruth gehen rund 287.000 Euro, die Gemeinde Ritten erhält rund 1,289 Millionen Euro und die Gemeinde Karneid rund 1,3 Millionen Euro, an Völs gehen rund 668.000 Euro, während rund 1,577 Millionen Euro für Bozen vorgesehen sind.

Auf das Land Südtirol entfallen im Zeitraum 2026-2028 rund 3,166 Millionen Euro an Umweltgeldern, die wiederum in Maßnahmen im Gebiet der Ufergemeinden investiert werden.

Ufergemeinden und Land verfügen über die zugewiesenen Umweltgelder in Eigenverantwortung und setzen die Maßnahmen unabhängig voneinander um. Jede Gemeinde erstellt für die Planungsperiode einen Plan, welcher vom Gemeindeausschuss zu genehmigen und zu veröffentlichen ist. Das Maßnahmenprogramm, das die Umweltmaßnahmen des Landes festlegt, wird mit eigenem Beschluss der Landesregierung geregelt.

mpi

Nachhaltigkeit