Vor Ort im Austausch: Messner im Sprengel und im Krankenhaus Innichen
"Das neue Gemeinschaftshaus und modernisierte OP-Säle sowie Rheuma-Reha im Grundversorgungskrankenhaus Innichen stärken die patientenzentrierte, interdisziplinäre Versorgung", sagt Landesrat Messner
INNICHEN (LPA). Gesundheitslandesrat Hubert Messner hat sich am 26. März bei einem Besuch im Gesundheitssprengel Hochpustertal und im Krankenhaus Innichen mit Mitarbeitenden und Führungskräften zu aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven ausgetauscht. Begleitet wurde Messner von Ressortchef Michael Mayr, Generaldirektor Christian Kofler, Sanitätsdirektor Josef Widmann und Pflegedirektorin Marianne Siller.
Gemeinschaftshaus Innichen: Arbeiten im Zeitplan - Öffnung im Sommer
Die Weiterentwicklung des Sprengels zum Gemeinschaftshaus stand bei den Gesprächen am Vormittag im Fokus. Bereits zu Sommerbeginn soll das Gemeinschaftshaus Innichen in Betrieb gehen. "Die Gesundheitsversorgung für alle bleibt unser zentraler Auftrag. Gerade deshalb müssen wir die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsdiensten und Sozialdiensten weiter stärken", betonte Messner und dankte den Mitarbeitenden für ihren Einsatz und die bereits gute Kooperation.
Das Gemeinschaftshaus soll an sechs Tagen pro Woche für zwölf Stunden geöffnet sein und als zentrale Anlaufstelle mit einheitlichem Zugang zu Gesundheits- und Sozialdiensten dienen. Vorgesehen sind interprofessionelle Betreuung, strukturierte Versorgungspfade, vor allem für chronische Erkrankungen wie z.B. Diabetes, sowie die Behandlung kleinerer Notfälle. Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan, die energetische Sanierung des Sprengelgebäudes wird demnächst abgeschlossen. Digitalisierung und stärkere multidisziplinäre Zusammenarbeit wurden als zentrale Hebel für die Weiterentwicklung im Gespräch hervorgehoben.
Grundversorgungskrankenhaus wird weiterentwickelt – Fokus auf Zusammenarbeit
Im Krankenhaus Innichen betonte Messner die laufende Neuausrichtung des Gesundheitswesens hin zu einem gesundheits- und patientenzentrierten System und zur Entlastung der Krankenhäuser. "Wir haben in Südtirol ein Krankenhaus mit sieben Standorten und für die flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung ist es entscheidend, dass diese eng zusammenarbeiten, etwa Innichen und Bruneck." Ziel sei es, die Krankenhäuser stärker auf den Akutbereich zu konzentrieren und chronische Erkrankungen außerhalb zu betreuen, so der Landesrat, der allen im Krankenhaus Tätigen für ihre Arbeit dankte. Die Ausschreibung für das nachzubesetzende Primariat am Krankenhaus Innichen laufe, so Messner.
In Innichen werde das Grundversorgungskrankenhaus weiterentwickelt, sagte der Gesundheitslandesrat. Die Modernisierungsarbeiten schritten voran, während die provisorischen Operationssäle bereits in Betrieb sind. Nach Ostern 2026 soll der Umbau der bestehenden OP-Bereiche (Investition von rund 10,6 Millionen Euro plus 1,4 Millionen Euro für Medizintechnik) beginnen. Auch die Arbeiten für die Rheuma-Rehabilitation seien beendet, während Projekte wie die Tiefgarage und der Ver- und Entsorgungsbereich in Planung seien, berichtete Messner.
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- Im Krankenhaus Innichen betonte Gesundheitslandesrat Hubert Messner (vorne zweiter von links) die laufende Neuausrichtung des Gesundheitswesens hin zu einem gesundheits- und patientenzentrierten System und zur Entlastung der Krankenhäuser. (Foto: LPA/Angelika Schrott) » [IMG 2 MB]
- Geundheitslandesrat Hubert Messner bespricht mit den Führungskräften im Krankenhaus Innichen über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven für die Grundversorgung in Innichen. (Foto: LPA/Angelika Schrott) » [IMG 2 MB]
- Pflegedirektorin Marianne Siller, Sanitätsdirektor Christian Kofler, Gesundheitslandesrat Hubert Messner; der Direktor des Gesundheitsbezirks Bruneck Gerhard Griessmair und Ressortchef Michael Mair im Gespräch mit Mitarbeitenden des Krankenhauses Innichen zum Umbau der OP-Säle und der Modernisierung der Rheuma-Reha sowie der Stärkung der wohnortnahen, interdisziplinären Versorgung. (Foto: LPA/Angelika Schrott) » [IMG 2 MB]
- „Wir haben in Südtirol ein Krankenhaus mit sieben Standorten und für die flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung ist es entscheidend ist, dass diese eng zusammenarbeiten“, unterstrich Gesundheitslandesrat Hubert Messner (Mitte), der gemeinsam mit Sanitätsdirektor Christian Kofler (links) und dem Direktor des Gesundheitsbezirks Bruneck Gerhard Griessmair mit den Mitarbeitenden diskutiert hat. (Foto: LPA/Angelika Schrott) » [IMG 903 kB]
- Gesundheitslandesrat Hubert Messner (vorne zweiter von links) im Austausch mit den Führungskräften und Mitarbeitenden im Sprengel Hochpustertal über aktuelle Herausforderungen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und den Baufortschritt beim Gemeinschaftshaus. (Foto: LPA) » [IMG 2 MB]