Verkehr, Klima, Soziales: Land berät mit dem Burggrafenamt
Landesregierung in den Bezirken (1/5): Landesregierung bespricht mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern die Anliegen des Burggrafenamtes – Von Bahn- und Straßenprojekten bis zu Personalmangel
DORF TIROL (LPA). Die Südtiroler Landesregierung hat sich am 20. Oktober zu einer Sondersitzung auf Schloss Tirol mit den Anliegen und Herausforderungen des Burggrafenamtes befasst. Im Mittelpunkt des Austauschs standen Zukunftsthemen für den Bezirk, darunter die Mobilität, die Umwelt- und Klimapolitik, die sozialen Dienste sowie öffentliche Bauten.
Ein Schwerpunkt der Gespräche war die Mobilität im Burggrafenamt. Angesichts wichtiger Infrastrukturprojekte in Meran, darunter die Nordwest-Umfahrung und das geplante Mobilitätszentrum, ging es um die künftige Gestaltung des öffentlichen Verkehrs und die bessere Anbindung zentraler Einrichtungen wie des Krankenhauses und der Schulzentren.
Auch Umwelt- und Klimafragen nahmen breiten Raum ein. Dabei ging es um die künftige gesetzliche Regelung der Abfallwirtschaft vor dem Hintergrund der erweiterten Zuständigkeiten des Landes sowie um die Weiterentwicklung der kommunalen Klimapläne.
Im Bereich der Sozialdienste standen der Personalmangel und mögliche berufsbegleitende Ausbildungswege im Zusammenhang mit den Zweisprachigkeitsanforderungen auf der Tagesordnung.
Landeshauptmann Arno Kompatscher unterstrich die Bedeutung des direkten Dialogs mit den Bezirken: "Die Herausforderungen unterscheiden sich von Gebiet zu Gebiet. Bei den Sondersitzungen vor Ort wollen wir vor allem zuhören. So können wir die Anliegen der Bezirksgemeinschaften und Gemeinden unmittelbar aufnehmen, Prioritäten gemeinsam besprechen und tragfähige Lösungen entwickeln. Gerade bei Themen wie Mobilität, Klimaschutz, sozialer Versorgung und leistbarem Wohnen braucht es eine enge Zusammenarbeit zwischen Land, Bezirken und Gemeinden."
Auch der Präsident der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt Ulrich Gamper hob den Wert des Austauschs hervor: "Das Burggrafenamt steht vor wichtigen Entscheidungen, die den Alltag der Menschen und die Entwicklung unseres Bezirks langfristig prägen. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dass die Anliegen der Gemeinden gehört werden."
Die Sondersitzung fand im Rahmen der Reihe "Landesregierung in den Bezirken" statt. Mit dieser Initiative verstärkt die Landesregierung anlässlich der Halbzeit der Legislaturperiode 2023–2028 den direkten Dialog mit den Bezirksgemeinschaften und Gemeinden. Ziel ist es, die Anliegen der Bevölkerung vor Ort aufzunehmen, regionale Besonderheiten zu berücksichtigen und gemeinsam Perspektiven für die weitere Entwicklung der einzelnen Gebiete zu erarbeiten.
pio
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- Landeshauptmann Arno Kompatscher unterstrich die Bedeutung des direkten Dialogs mit den Bezirken. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 2 MB]
- Der Präsident der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt Ulrich Gamper hob den Wert des Austauschs hervor: "Das Burggrafenamt steht vor wichtigen Entscheidungen, die den Alltag der Menschen und die Entwicklung unseres Bezirks langfristig prägen. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dass die Anliegen der Gemeinden gehört werden." (Foto: Fabio Brucculeri) » [IMG 2 MB]
- Die Südtiroler Landesregierung und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Burggrafenamtes tauschten sich zu aktuellen Themen der Gemeinden aus. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 2 MB]
- Die Südtiroler Landesregierung traf sich auf Schloss Tirol zu einer Sondersitzung, um mit den Bügermeisterinnen und Bürgermeistern die Anliegen und Herausforderungen des Burggrafenamtes zu besprechen. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 3 MB]

