Paralympische Flamme in Bozen: Zeichen der Leidenschaft für den Sport
Landeshauptmann Kompatscher und Sportlandesrat Brunner beim Flame Festival in Bozen dabei – Keine Bewerbe in Südtirol, sieben Südtiroler gehen in zwei Sportarten auf Medaillenjagd
BOZEN (LPA). Mit einer Feier am Waltherplatz und einem Fackellauf durch die Innenstadt hat das Paralympische Feuer am 27. Februar in Bozen Halt gemacht. Nach dem Abschluss der Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 stehen nun die Paralympischen Spiele an. Die Bewerbe dazu finden zwar nicht in Südtirol statt, doch insgesamt sieben Südtiroler Athleten nehmen an den Spielen für Menschen mit Behinderungen teil. "Die Paralympischen Spiele und die Flamme sind ein Symbol für den Mut und für das Durchhaltevermögen, täglich Großes zu leisten. Paralympische Sportlerinnen und Sportler sind Vorbilder für die gesamte Gesellschaft, denn sie verschieben und überwinden Grenzen, jeden Tag – und ganz besonders während dieser Paralympischen Spiele", sagt Landeshauptmann Arno Kompatscher. Es sei eine große Ehre nun auch die Paralympische Flamme in Bozen zu empfangen, sagte der Landeshauptmann und rief dazu auf, diese Spiele ebenso begeistert zu verfolgen wie die Olympischen.
Der Landeshauptmann hatte am Abend, gemeinsam mit Sportlandesrat Peter Brunner, an der Feier zum Empfang der Paralympischen Flamme teilgenommen. "Die Sportbegeisterung war bereits in den vergangenen Wochen anlässlich der Olympischen Spiele im ganzen Land spürbar. Denn Sport schafft gemeinsame Momente der Freude und des Stolzes. Die Paralympischen Spiele sind wichtig für die Inklusion, ich freue mich aber auch auf tolle sportliche Leistungen und wünsche unseren Südtiroler Athleten alles Gute", sagt Landesrat Brunner. Aus Südtirol nehmen sieben Athleten an den Spielen teil: Im Para-Eishockey gehen Christoph Depaoli, Alex Enderle, Stephan Kafmann, Julian Kasslatter, Nils Larch und Matteo Remotti Marnini für die italienische Nationalmannschaft aufs Eis, Emanuel Perathoner startet in den Snowboardbewerben (LPA hat berichtet).
Die Paralympischen Spiele beginnen am 6. März mit der Eröffnungsfeier in Verona. Erstmals organisiert wurde der Sportwettbewerb für Menschen mit körperlichen Behinderungen im Jahr 1948 in Stoke Mandeville in Großbritannien. Dort wird auch heute noch das Paralympische Feuer entzündet, welches anschließend eine Reise durch das gastgebende Land macht. Die Paralympische Flamme ist am 24. Februar in Stoke Mandeville entzündet worden und unter anderem in Bozen und Trient Halt macht. Vom 4. Bis 14. März finden Bewerbe in insgesamt sechs Sportarten statt, Südtirol ist kein Austragungsort. Den Abschluss der Paralympischen Spiele 2026 Mailand Cortina bildet eine Feier am 15. März in Cortina.
ck
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- Landeshauptmann Arno Kompatscher, Bozens Bürgermeister Claudio Corrarati und der Präsident des Paralympischen Landeskomitees Alessandro Colombo bei der Feier zum Empfang der Paralympischen Flamme. (Foto: LPA/Manuela Tessaro) » [IMG 1 MB]
- Unter den Fackelträgerinnen war auch Lisa Vittozzi, die bei den Olympischen Winterspielen in Antholz eine Gold- und in der Staffel eine Silbermedaille gewonnen hat. (Foto: LPA/Manuela Tessaro) » [IMG 1 MB]
- Am Podium erinnerten die Parasportler Alex Capovilla, Samuel De Chiara und Claudia Schuler an Paralympische Momente. (Foto: LPA/Manuela Tessaro) » [IMG 1 MB]
- Es sei eine große Ehre nun auch die Paralympische Flamme in Bozen zu empfangen, sagte Landeshauptmann Kompatscher und rief dazu auf, diese Spiele ebenso begeistert zu verfolgen wie die Olympischen. (Foto: LPA/Manuela Tessaro) » [IMG 1 MB]
- Die inklusive Tanzsportgruppe der Vereinigung AIAS heizte die Stimmung am Waltherplatz vor der Ankunft der Paralympischen Flamme an. (Foto: LPA/Manuela Tessaro) » [IMG 1 MB]
- Strahlende Gesichter gab es beim Paralympischen Fackellauf durch die Bozner Innenstadt. (Foto: LPA/Manuela Tessaro) » [IMG 2 MB]
- Auch Gesundheitslandesrat Hubert Messner hat sich unters Publikum am Waltherplatz gemischt. (Foto: LPA/Manuela Tessaro) » [IMG 1 MB]