Landeshauptfrau Mikl-Leitner besucht Landeshauptmann Kompatscher
Delegation aus Niederösterreich auf Kulturreise in Südtirol – Landeshauptleute unterstreichen bei einem Austausch die Rolle starker Regionen in Europa
BOZEN (LPA). Das österreichische Bundesland Niederösterreich und das Land Südtirol verbindet eine lange Partnerschaft. Beim Besuch der niederösterreichischen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in Bozen ist beim Treffen mit Landeshauptmann Arno Kompatscher im Landhaus 1 einmal mehr die Bedeutung starker Regionen in Europa unterstrichen worden.
Europa brauche eine moderne und regional verankerte Kohäsionspolitik ab 2028, sind sich die zwei Landeshauptleute einig. Es würde nicht angehen, dass EU-Mittel künftig stärker zentralisiert und über nationale Gesamtpläne abgewickelt werden sollen. Damit drohe eine Schwächung der Regionen, insbesondere der stärker entwickelten. Die Regionen seien Motoren der Innovation und wirtschaftlichen Stärke Europas. Sie müssten auch künftig direkt mit der Europäischen Kommission verhandeln und ihre Programme eigenverantwortlich umsetzen können, betonten Mikl-Leitner und Kompatscher im Gespräch, an dem auch der Präsident des niederösterreichischen Landtags, Karl Wilfing, teilnahm.
Die mehrtätige Klubreise des Landtagsklubs der Volkspartei Niederösterreichs führte eine größere Gruppe nach Bozen, wo ein lokales Unternehmen und verschiedene Sehenswürdigkeiten besucht wurden. Auf dem Programm standen auch der Besuch des Felsenkellers der Laimburg wie auch eine Wanderung am Ritten zu den Erdpyramiden, die Besichtigung von Schloss Trauttmansdorff und ein eintägiger Abstecher an den Gardasee.
Mit Landesrat Luis Walcher hat sich Landeshauptfrau Mikl-Leitner über Tourismus und gastgewerbliche Nahversorgung ausgetauscht. Tourismuslandesrat Walcher treibt die Förderung der gastgewerblichen Nahversorgung in strukturschwachen Gebieten Südtirols voran. Ziel ist es, Dorfschank- und Beherbergungsbetriebe zu unterstützen, die ganzjährig einen wichtigen Beitrag zur Nahversorgung und zum gesellschaftlichen Leben im Dorf leisten. Landeshauptfrau Mikl-Leitner zeigte sich sehr interessiert und unterstrich, das sei auch für ihre Region vorstellbar.
Am Treffen im Felsenkeller nahm auch der Bürgermeister von Klosterneuburg teil. In der Stadt befindet sich das gleichnamige Versuchszentrum, das eng mit dem Versuchszentrum Laimburg zusammenarbeitet, und an dem bereits zahlreiche Südtiroler Önologinnen und Önologen ihre Ausbildung absolviert haben.
red/pio/mac
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- Während ihres Südtirol-Aufenthalts traf sich die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Landeshauptmann Arno Kompatscher zu einem Austausch. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 2 MB]
- Landeshauptmann Arno Kompatscher (von links), die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und der Präsident des niederösterreichischen Landtags, Karl Wilfing, unterstrichen im Gespräch die Bedeutung starker Regionen in Europa. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 2 MB]
- Europa brauche eine moderne und regional verankerte Kohäsionspolitik ab 2028. Darüber waren sich die zwei Landeshauptleute Johanna Mikl-Leitner und Arno Kompatscher in Bozen einig. (Foto: LPA/Fabio Brucculeri) » [IMG 2 MB]
- Mit Landesrat Luis Walcher (rechts im Bild) hat sich Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner über Tourismus und gastgewerbliche Nahversorgung ausgetauscht; links im Bild der Bürgermeister von Klosterneuburg Christoph Kaufmann. (Foto: LPA) » [IMG 606 kB]


