Kompatscher in Rom: Lösung für das Gefängnis dringend nötig
Bei Gesprächen mit Unterstaatssekretär Ostellari stand vor allem die Frage um Standort und Bau des neuen Gefängnisses in Bozen auf der Tagesordnung.
Landeshauptmann Arno Kompatscher hat heute (29. Februar) in Rom den Unterstaatssekretär im Justizministerium Andrea Ostellari getroffen. Hauptthema des Treffens, an dem auch Senatorin Julia Unterberger und der Generalsekretär des Landes Eros Magnago teilgenommen haben, war die seit geraumer Zeit im Raum stehende Frage zum Standort des neuen Bozner Gefängnisses.
"Wir haben beim Treffen nochmals darauf hingewiesen, dass die Regierung hier dringend eine machbare Lösung finden muss", beschreibt Landeshauptmann Kompatscher: "Wir haben Unterstaatssekretär Ostellari, ähnlich wie der damaligen Justizministerin Marta Cartabia im Jahr 2022, auch die Unzulänglichkeit und Unangemessenheit des Gefängnisses in der Dantestraße vor Augen geführt: Der aktuelle Standort ist zu klein, baufällig und ungeeignet, wenn die Haft als Form einer Umerziehung der Häftlinge wahrgenommen wird." Das heutige Treffen sei ein sehr positives gewesen. Nun sollen weitere, technische Treffen folgen, vereinbarten die Gesprächsteilnehmenden.
Auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurde hingegen das für heute geplante Treffen des Landeshauptmannes, Senatorin Unterberger und Landesrätin Ulli Mair mit Innenminister Matteo Piantedosi.
mdg/ck
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- Landeshauptmann Arno Kompatscher (l.) und Senatorin Julia Unterberger (r.) haben heute (29. Februar) in Rom mit Unterstaatssekretär Andrea Ostellari über das (neue) Bozner Gefängnis gesprochen. (Foto: LPA) » [IMG 120 kB]
- Bei Gesprächen mit Unterstaatssekretär Ostellari stand vor allem die Frage um den Standort und den Bau des neuen Gefängnisses in Bozen auf der Tagesordnung, nachdem die derzeitige Struktur (im Bild) in der Drususstraße schon des Längerem zu klein, baufällig und nicht mehr den aktuellen Standards entspricht. (Foto: LPA/Tiberio Sorvillo) » [IMG 1 MB]
