Euregio-Baukulturpreis wandert durch Südtirol: Eröffnung am 29. April

22.04.2026, 10:00

Wanderausstellung zeigt Siegerprojekte des 1. Euregio-Baukulturpreises in Bozen und bei Bezirksgemeinschaften – Eröffnung mit Landesrat Christian Bianchi in Bozen

Der Preisträger aus Südtirol, Lukas Mayr, erarbeitete dieses Hauptprojekt Haidacher in Percha ein. (Foto: René Riller)
Der Preisträger aus Südtirol, Lukas Mayr, erarbeitete dieses Hauptprojekt Haidacher in Percha ein. (Foto: René Riller)

BOZEN (LPA). Nicht auf Neubau fockussieren, sondern auf behutsames "Weiterbauen in Bestand und Umgebung": Auf Architektur dieser Art setzt der 2025 erstmals vergebene Euregio-Baukulturpreis für Architektur aus Tirol, Südtirol und dem Trentino. Knapp 60 Architekturschaffende hatten Projekte zum Thema eingereicht.  

Die drei Siegerprojekte sowie ein Überblick über alle eingereichten Projekte werden ab nächster Woche und bis Jahresende an verschiedenen Stationen in Südtirol zu sehen sein: Die "Wanderausstellung 2026 – Baukultur in der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino" zeigt anhand eines historischen Klosters in Imst, einer Tischlerei in Percha (Südtirol) und eines Sozialwohnungsquartiers in Trient (Trentino), wie unterschiedlich, aber wirkungsvoll Baukultur im Bestand gelebt werden kann. Eröffnet wird die Ausstellung vom Südtiroler Landesrat für Bauten, Christian Bianchi,

am Mittwoch, 29. April, 

um 11.30 Uhr 

im Landhaus 2, Innenhof, 

Silvius-Magnago-Platz 10, Bozen

gemeinsam mit dem Südtiroler Vertreter im Euregio-Generalsekretariat, Dominik Holzer, dem Stifter des Euregio-Baukultur-Preises, dem ehemaligen Tiroler Landeshauptmann Wendelin Weingartner sowie Fabio Campolongo vom Trentiner Landesdenkmalamt, Diana Ortner von der Abteilung Bodenordnung und Dorferneuerung des Landes Tirol sowie Wittfrieda Mitterer, Direktorin des Kuratoriums Technische Kulturgüter. Dabei werden sie zum Thema Baukultur informieren und Anregungen für den eigenen Lebensraum geben.

Die Ausstellung wurde von der Abteilung Bodenordnung des Landes Tirol in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für Technische Kulturgüter gestaltet.

gst

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