Blick auf Familien in Südtirol: Start für Familienstudie 2026

30.09.2026, 09:04

Landesstatistikinstitut startet mit Befragung von 4900 Personen – Befragungen erfolgen online oder telefonisch – Veröffentlichung der Studie im Lauf des Jahres 2027

Bis Jahresende laufen die Befragungen zur neuen Familienstudie, die im kommenden Jahr erscheinen wird. Darin finden sich Fragen zu Familienstrukturen, Einstellungen und Wertehaltungen, Kinderbetreuung und Kindererziehung, Kinderwunsch, Betreuung und Pflege hilfsbedürftiger Personen, Erwerbsarbeit und Vereinbarkeit sowie Familienförderung. (Foto: Familienagentur/Ingrid Heiss)
Bis Jahresende laufen die Befragungen zur neuen Familienstudie, die im kommenden Jahr erscheinen wird. Darin finden sich Fragen zu Familienstrukturen, Einstellungen und Wertehaltungen, Kinderbetreuung und Kindererziehung, Kinderwunsch, Betreuung und Pflege hilfsbedürftiger Personen, Erwerbsarbeit und Vereinbarkeit sowie Familienförderung. (Foto: Familienagentur/Ingrid Heiss)

BOZEN (LPA). Wie geht es Südtiroler Familien heute, welchen Bedarf haben sie und wie familienfreundlich ist unsere Gesellschaft? Diesen und noch mehr Fragen geht das Landesinstitut für Statistik ASTAT gemeinsam mit der Familienagentur des Landes nach: In der ersten Oktoberwoche startet eine Befragung von 4900 in Südtirol lebenden Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren.

Seit der Entstehung der Familienagentur ist dies nun die dritte umfassende Familienstudie in Südtirol. Seit 2016 wird sie in einem 5-Jahres-Abstand durchgeführt und stellt eine wichtige Orientierung für die Familienpolitik dar: "Die Bedürfnisse von Familien ändern sich fortlaufend, eine Momentaufnahme mit aktuellen Informationen und Daten hilft uns, diesen Rechnung zu tragen und geeignete Maßnahmen zur Unterstützung der Familien zu ergreifen", sagt Familienlandesrätin Rosmarie Pamer.

Die neue Familienstudie richtet sich an Eltern, Alleinerziehende und auch an kinderlose Personen. Um eine möglichst genaue Abbildung der Bevölkerungsstruktur zu bekommen, wurden die rund 5000 Personen über eine Stichprobenerhebung ausfindig gemacht.

Das ASTAT wird die ausgewählten Personen kontaktieren und mittels Fragebogen, der etwa 20 bis 25 Minuten Zeit in Anspruch nimmt, entweder online oder mittels Telefonbefragung das Stimmungs- und Lagebild der Südtiroler Familien einfangen. Der Fragebogen gliedert sich in sieben thematische Module, die unterschiedliche Lebensbereiche und Fragestellungen von Familien abdecken wie: Familienstrukturen, Einstellungen und Wertehaltungen, Kinderbetreuung und Kindererziehung, Kinderwunsch, Betreuung und Pflege hilfsbedürftiger Personen, Erwerbsarbeit und Vereinbarkeit sowie Familienförderung.

Die Befragung wird bis zum Jahresende durchgeführt. Nach der Auswertung durch das ASTAT soll die Familienstudie im kommenden Jahr veröffentlicht werden.

red/ck